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Die Entwicklung der Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen
1945 - 2006

Jahr

Anzahl

Mitgliedstaat

1945

Gründungs- mitglieder
51

Ägypten, Äthiopien, Argentinien, Australien, Belarus, Belgien, Bolivien, Brasilien, Chile, China, Costa Rica, Dänemark, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Frankreich, Griechenland, Guatemala, Haiti, Honduras, Indien, Irak, Iran, Jugoslawien*, Kanada,Kolumbien, Kuba, Libanon, Liberia, Luxemburg, Mexiko, Neuseeland, Nicaragua, Niederlande, Norwegen, Panama, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Russische Föderation, Saudi-Arabien, Südafrika, Syrien, Tschechoslowakei, Türkei, Ukraine, Vereinigte Staaten von Amerika, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, Uruguay, Venezuela

1946

55

Afghanistan, Island, Schweden, Thailand

1947

57

Jemen, Pakistan

1948

58

Myanmar

1949

59

Israel

1950

59

Indonesien

1955

76

Albanien, Bulgarien, Finnland, Irland, Italien, Jordanien, Kambodscha, Laotische Volksdemokratische Republik, Libyen, Nepal, Österreich, Portugal, Rumänien, Spanien, Sri Lanka, Ungarn

1956

80

Japan, Marokko, Sudan, Tunesien

1957

82

Ghana, Malysia

1958

82**

Guinea

1960

99

Benin, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Kamerun, Kongo, Madagaskar, Mali, Niger, Nigeria, Senegal, Somalia, Togo, Tschad, Zentralafrikanische Republik, Zypern

1961

104

Mauretanien, Mongolei, Sierra Leone, Vereinigte Republik Tansania

1962

110

Algerien, Burundi, Jamaika, Ruanda, Trinidad und Tobago, Uganda

1963

112

Kenia, Kuwait

1964

115

Malawi, Malta, Sambia

1965

118

Gambia, Malediven, Singapur

1966

122

Barbados, Botswana, Guyana, Lesotho

1967

123

Demokratischer Jemen

1968

126

Äquatorialguinea, Mauritius, Swasiland

1970

127

Fidschi

1971

132

Bahrain, Bhutan, Oman, Katar, Vereinigte Arabische Emirate

1973

135

Bahamas, Bundesrepublik Deutschland, Deutsche Demokratische Republik

1974

138

Bangladesch, Grenada, Guinea-Bissau

1975

144

Kap Verde, Komoren, Mosambik, Papua-Neuguinea, Sao Tome und Principe, Suriname

1976

147

Angola, Samoa, Seychellen

1977

149

Dschibuti, Vietnam

1978

151

Dominica, Salomonen

1979

152

St. Lucia

1980

154

St. Vincent und die Grenadinen, Simbabwe

1981

157

Antigua und Barbuda, Belize, Vanuatu

1983

158

St. Kitts und Nevis

1984

159

Brunei Darussalam

1990

159***

Liechtenstein, Namibia

1991

166

Demokratische Volksrepublik Korea, Estland, Mikronesien, Lettland, Litauen, Marshall-Inseln, Republik Korea

1992

179

Armenien, Aserbaidschan, Bosnien und Herzegowina*, Georgien, Kasachstan, Kirgisien, Kroatien*, Republik Moldau, San Marino, Slowenien*, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan

1993

184

Andorra, Die ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien* , Eritrea, Monaco, Slowakische Republik, Tschechische Republik

1994

185

Palau

1999

188

Kiribati, Nauru, Tonga

2000

189

Tuvalu, Serbien*

2002

191

Schweiz, Timor-Leste

2006

192

Montenegro*

* Die Sozialistische Bundesrepublik Jugoslawien war bis zu ihrer Auflösung eines der Gründungsmitglieder der Vereinten Nationen, das die Charta am 26. Juni 1945 unterzeichnet und am 19. Oktober 1945 ratifiziert hatte. Nach der Auflösung der Sozialistischen Bundesrepublik Jugoslawien kam es zur Neugründung der Staaten Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Slowenien und der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien.

Die Republik Bosnien und Herzegowina wurde am 22. Mai 1992 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen (Resolution A/RES/46/237 der Generalversammlung vom 22. Mai 1992).

Die Republik Kroatien wurde am 22. Mai 1992 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen (Resolution A/RES/46/238 der Generalversammlung vom 22. Mai 1992).

Die Republik Slowenien wurde am 22. Mai 1992 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen. (Resolution A/RES/46/236 der Generalversammlung vom 22. Mai 1992).

Am 8. April 1993 beschloß die Generalversammlung die Aufnahme eines Staates mit der provisorischen Bezeichnung "Die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien" (Resolution A/RES/47/227 der Generalversammlung vom 8. April 1993). Diese provisorische Bezeichnung wird in den Vereinten Nationen bis zur Beilegung der über den Namen des neuen Staates entstandenen Meinungsverschiedenheiten verwendet.

Die Bundesrepublik Jugoslawien wurde am 1. November 2000 als Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen (Resolution A/RES/55/12 der Generalversammlumg vom 1. November 2000).

Nach Verabschiedung und Verkündung der Bundesverfassung von Serbien und Montenegro durch die Versammlung der Bundesrepublik Jugoslawien am 4. Februar 2003 wurde der Name des Staates in Serbien und Montenegro geändert.

Die Mitgliedschaft des Staatenbundes Serbien und Montenegro in den Vereinten Nationen und in allen Organen und Organisationen des Organisationsverbundes der Vereinten Nationen wird von der Republik Serbien auf der Grundlage von Artikel 60 der Bundesverfassung von Serbien und Montenegro fortgesetzt. Dieser Artikel wurde mit der Unabhängigkeitserklärung durch die Nationalversammlung Montenegros vom 3. Juni 2006 in Kraft gesetzt. 

Die Republik Montenegro wurde am 28. Juni 2006 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen (Resolution A/RES/60/264 der Generalversammlung vom 28. Juni 2006).

** Die Gesamtzahl der Mitgliedstaaten bleibt gleich, da sich aufgrund einer Volksabstimmung am 21. Februar 1958 Ägypten und Syrien zusammenschlossen und die Vereinigte Arabische Republik gründeten, welche die Mitgliedschaft als einzelner Staat fortsetzte.

*** Die Deutsche Demokratische Republik und die Bundesrepublik Deutschland wurden am 18. September 1973 Mitglieder der Vereinten Nationen. Durch den Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober 1990 haben sich die beiden deutschen Staaten vereinigt und bilden einen souveränen Staat.